Publikationen von W. Wagenfeld Publikationen und Vorträge von Wilhelm Wagenfeld: |
|||||
1920er Jahre ![]() Zeitschrift: Bauhaus Weimar, Sonderheft der Zeitschrift Junge Menschen 5. Jg. (Bauhaus-Sonderheft 5) (1924), Heft 8, S. 187 nachgedr. v. Kraus Reprint München 1980. Wilhelm Wagenfeld „Handwerk und Gegenwart“ und „Zu den Arbeiten der Metallwerkstatt. Service und Tischlampe“ Zeitschrift: Die Form, 3 Jg. (1928), Heft 10, S. 298-302 Wilhelm Wagenfeld „Gestaltung der Metallwaren“ 1930er Jahre Zeitschrift: Das Glas, 5. Jg. (1930), Heft 20, S. 231 Wilhelm Wagenfeld „Zur Wirtschaftslage“ Zeitschrift: Die Form, 5. Jg. (1930), Heft 8, S. 205-207 Wilhelm Wagenfeld „In der Zusammenarbeit mit der Metallwarenindustrie...“ Zeitschrift: SPIEGELLICHT BLÄTTER, Mai 1931, Heft 8, S. 112-116 (Sonderheft der Zeiss Ikon Werke AG, Goerz-Werk, Berlin Zehlendorf zur Deutschen Bauausstellung Berlin 1931) Wilhelm Wagenfeld „Die Beleuchtung von Wohnbauten in unserer Zeit“ Zeitschrift: Die Form, 6. Jg. (1931), Heft 12, S. 461-464 Wilhelm Wagenfeld „Jenaer Glas“ Zeitschrift: Zentralblatt der Bauverwaltung, 2.12.1931, Heft 51, Jg. 51, 1931, Seite 758 Vortrag von Wilhelm Wagenfeld „Handwerk und Industrie“ in der Kunstbibliothek Berlin am 14.12.1931 Zeitschrift: DIE SCHAULADE, Heft 3/4, Jg. 8, 1932, Seite 198-199 Wilhelm Wagenfeld „Jenaer Glas“ Zeitschrift: Die Schaulade, Heft 15, Jg. 8, 1932, Seite 645 - 646. Wilhelm Wagenfeld „Raum und Lichtträger” „Die ersten Anfänge zu meinen jetzigen Arbeiten sind noch zurückzuführen auf das Bauhaus in Weimar. Damals war in dieser Stadt wohl die erste Schule, welche konsequent die Zusammenarbeit mit der Industrie und mit dem Handwerk zum Programm erhob. Die frühen Versuche dieser von Gropius geleiteten Richtung wurden 1923 gezeigt und in der gesamten Öffentlichkeit diskutiert. Ein Wohnhaus war gebaut nahe dem Weimarer Park und von den Werkstätten im Bauhaus eingerichtet mit allem Inventar. Dies Wohnhaus war in eine größere Ausstellung einbezogen und für ein Siedlungsprojekt gedacht. Wir könen uns heute kaum mehr erklären, warum damals das Bauhaus und sein Wirken so sehr von aller Welt in den Kriegszustand gedrängt wurde. Gewiß: es wurde vieles oder alles anders gemacht, als die Gewohnheit verlangte. Es wurden Tischleuchten und Standleuchten aus Platten und zylindrischen Rohren von Glas und Metall in den Raum gestellt. Alle Materialien wurden in bisher nie benützter Verwendung gezeigt. Alle Formen wirkten damals einfach und vielleicht auch gegenüber dem Gewohnten nüchtern. Aber dies Vereinfachen aller Formen und Beschränken auf elementare Formmittel war ebensosehr ein notwendiges Gebot wie die Betonung des Zwecks der Funktion es war. Man prägte von außen her dafür das Wort von der „neuen Sachlichkeit“. Dabei ist kein Wort so falsch an seinem Platz gewesen wie gerade dies. Nicht sachlich, sondern romantisch war das Bauhaus von 1923. Und diese romantische Lebensbejahung fand ihren Ausdruck in allen Äußerungen des damaligen Bauhauses: in den Bauaufgaben, in den Werkstätten und auf der Bühne. Ein ethischer Wille leitete. Und dieser Wille führte zu einer immerwährenden Revision des Getanen. Die Standard-Bestrebungen im damaligen Bauhaus sind der Industrie nichts Neues gewesen. Jedoch: daß man diese Bestrebungen ausdehnen konnte auf die Dinge der Wohnung, das wurde entschieden bestritten. Man sprach von der Uniformierung des Wohnens als der Gefahr alles freien Lebens. Und man sprach auch ganz pathetisch von der völligen Vernichtung alles individuellen Seins. Mir scheint heute noch immer die bunte Verschiedenheit der Möbel im Ganzen gesehen viel eher der Wohnung ein uniformes Gepräge zu geben, als je ein „Standard-Raum“ es geben könnte, wenn er auch noch so ausgesucht abschreckend von der Gegenseite zusammengestellt wäre. Gehen wir doch einmal in Gedanken durch uns bekannte Wohnungen. Jede mag auf den Bewohner abgestimmt sein. Wir werden aber kaum feststellen, daß sich eine von der anderen anders unterscheidet als durch die Anordnung der Möbel und Geräte. Denn die Dinge untereinander sind gar nicht so verschieden, wie wir es gerne glauben möchten. Sie können es auch nicht sein, weil ihnen ja immer der gleiche oder ähnliche Zweck innewohnen soll. Außerdem bringt jede Mode ein uniformes Gepräge mit sich, wenn sie sich auch noch so mannigfaltig gebärdet. Dagegen kann kein Möbel und kein Gerät uniform sein, wenn es mit aller Gründlichkeit geschaffen wurde für seinen bestimmten Zweck und seine ihm gegebenen Grenzen. Nicht die glatte Fläche gibt den Dingen ihren Charakter und nicht das Akanthusblatt, sondern nur die künstlerische und ethische Gesinnung. Und diese Gesinnung kennt keine Mode. Ich kann bei meinen Arbeiten nicht sagen, daß mir die Form der Dinge gleichgültig wäre oder nur von sekundärer Bedeutung. Im Gegenteil. die Form ist mir immer sehr wichtig. Und es gibt oftmals keine schlechtere Aufgabe, als die Einheit herszustellebn, das Gleichgewicht zu schaffen zwischen Zweck und Form. Dabei habe ich gefunden, daß die beste Form dann immer gegeben ist, wenn sie sich völlig dem Zweck, dem Sinn einordnet und sogar von ihm bedingt wird. Dies Resultat ist selten. Mankann sich selbst auch kein bestimmtes Rezept dafür schreiben. So wie das eine Mal eine Formvorstellung bestimmend ist, so kann es das nächste Mal die Zweckvorstellung sein. Der Zweck einer Tischleuchte ist es, in einem dunklen Raum eine möglichst günstige Platzbeleuchtung zu erzieken.Damit wäre die technische Aufgabe festgelegt und wahrscheinlich von einem richtig konstruierten Reflektor schnell zu erefüllen. Und doch würde in den meisten Fälleneine so konstruierte Leuchte ihrem Zweck nur wenig entsprechen. Denn unser Auge will nicht nur die technisch einwandfreie Lichtquelle, sondern es will einen ihm wohltuenden Lichteindruck, der eng und unzertrennlich verbunden ist mit dem Formeindruck. Was nützt uns ein ruhiges gleichmäßiges Licht, wenn der Lichtträger diesen Eindruck durch seine Form zerstört? Und umgekehrt: Was nützt uns eine Form, die in keiner Weise eine günstige Lichtausbeute zuläßt? Das völlige Gleichgewicht zwischen Form und Zweck ist hier am allernotwendigsten. Denn am Tag soll die Tischleuchte nicht herumstehen wie ein scheußlicher Ofen im Sommer. Nein: wir wollen die Leuchte do geformt, daß sie sich jederzeit dem Raumganzen willig einordnet. Die Einordnung aller Dinge im Raum als dienende Geräte ist die erste Voraussetzung für ihr Entstehen.“ Zeitschrift: Glastechnische Berichte, 11. Jg. (1933), Heft 1, S. 49-53 Wilhelm Wagenfeld „Neuzeitliche Glasformen.“ Zeitschrift: Glastechnische Berichte, 11. Jg. (1933), Heft 6, S. 215 Wilhelm Wagenfeld „Die Formgebung des Glases“ (Bespr. eines Aufsatzes von B. Mauder) Zeitschrift: Formgestaltung, Nr. 25/1933, S. 7-11 Wilhelm Wagenfeld „Neuzeitliche Glasformen“ Zeitschrift: Deutsche Goldschmiede Zeitung, Nr. 25/1933, S. 251-254 Wilhelm Wagenfeld „Qualität!“ Zeitschrift: Die Form, 8. Jg. (1933), Heft 8, S. 243-247 Wilhelm Wagenfeld „Neues Thüringer Glas“ Zeitschrift: Die Form, 8. Jg. (1933), Heft 8, S. 248-249 Wilhelm Wagenfeld „Industriell hergestelltes Gebrauchsgerät aus Jenaer Glas“ Zeitschrift: Die Form, 8. Jg. (1933), Heft 8, S. 377-378-----?????? Wilhelm Wagenfeld „Kulturelle Förderung der Heimindustrie“ (Denkschrift) Zeitschrift: Sprechsaal 67 (1934) Nr. 36, S. 541 Wilhelm Wagenfeld „50 Jahre Jenaer Glaswerk Schott und Genossen“ Zeitschrift: Die Form, 9. Jg. (1934), S. 1-4 Wilhelm Wagenfeld „Qualität und Wirtschaft“ (Vortrag vor der Mitgliederversammlung des Dt. Werkbundes, Landesbezirk Brandenburg-Pommern, am 4.12.1933) Zeitschrift: Glastechnische Berichte, 12. Jg. (1934), Heft 10, S. 329-331 Wilhelm Wagenfeld „Glas als Gebrauchsgerät“ (Auszug aus Lichtbildvortrag auf der 17. Glastechnischen Tagung, Berlin, 15.11.1933) Zeitschrift: Seite 39, „Vorschläge zur Arbeit des FA IV. Referent: W. Wagenfeld, Weimar. Zeitschrift: „Sitzungen der FA der DGG am 29. Mai 1935. „DK 666.t : 748 Wilhelm Wagenfeld „Künstlerische Aufgaben im Glasgewerbe.“ Referat Zeitschrift: „Referate. Während sich der Verf. in seinem ersten Aufsatz (s. oben) über die württembergische Glaskunst der Gegenwart mit dem Glasschneider und Lehrer der Stuttgarter Kunstgewerbeschule W. von Eiff auseinandersetzte, behandelt er in diesem Aufsatz ausschließlich das Schaffen eines Industrieunternehmens auf dem Gebiet der Glaskunst. Der Aufsatz beginnt wiederum mit einer kunstphilosophischen und kunsthistorischen Einführung, die in ihrer Folgerung bedenklich ist. So z. B. entsprechen die Zufälligkeiten bei Glasuren in der Keramik nicht von vornherein einem „neuen Schönheitsgefühl“, sondern diese Freude an Zufälligkeiten kann ebensogut auf eine billige Effekthascherei zurückzuführen sein. Gewiß: „Die Aufgabe liegt nicht darin, immer wieder neue Wege der Ornamentierung und der Formgebung zu gehen“, aber auch nicht darin, „durch neue Techniken der Zeit entsprechende Wirkungen zu erzielen“. Wer im Ornament oder in neuen Formen den Weg findet, der für ihn richtig ist, der soll ihn gehen, und wer in neuen Techniken seine wichtigste Aufgabe sieht, der soll diese Aufgabe lösen nach bestem Können. Das gilt für den Einzelnen sowohl wie für das industrielle Unternehmen. Nur keine Dogmen! DK 666.17 :666.64 : 738 : 748 : 92 Gretsch Es ist erfreulich, daß „Die Schaulade“ des öfteren auch ein Gesicht zeigt, von dem man sagen kann, daß es nicht durch Inseraten-Aufträge getrübt wurde. Solche Zeitung wäre in Händlerkreisen gerade das Richtige. Aufsätze, wie der von Bernhard Siepen über die Entwürfe von Gretsch, können nicht genug in den Fachblättern des Handels zum Abdruck kommen. Siepen betont besonders das Materialgerechte und die Zweckmäßigkeit der nach Entwürfen von Gretsch hergestellten Erzeugnisse. (Neben das Steingut von Villeroy&Boch hätte der Verf. noch das bekannte Porzellanservice 1832 von Arzberg stellen können; der Entwurf zu diesem Service stammt ja ebenfalls von Gretsch.) Wieweit dabei in jedem Fall die Initiative des Betriebsführers von Bedeutung gewesen ist, mag daraus hervorgehen, daß erst in Arzberg und dann im Unternehmen von Villeroy&Boch der gleiche Betriebsführer mit Gretsch zusammengearbeitet hat. Sehr ausführlich schreibt Siepen über die Trinkglasgarnitur, die Gretsch in Zusammenarbeit mit der Josephinenhütte herausbrachte. Er betont dabei: „Die Aufgabe war, ein im Material und in der Form wertvolles dünnwandiges Bleikristall zu schaffen. Die Hohlkörper wurden verhältnismäßiig groß gewählt, damit sie nicht ganz voll geschenkt zu werden brauchen, weill die meisten Weine, wenn sie einige Zeit auf dem Tisch stehen und sich ihre Temperatur ändert, nicht mehr munden; andererseits soll zum Genuß eines guten Weins auch eine gewisse Befriedigung des Gerruchsinns gehören. Von übertrieben langen Stielen wurde abgesehen, damit man das Glas auch schon mal bequem in die ganze Hand nehmen kann und in vorgerückter Stimmung nicht fürchten muß, es umzuwerfen.“ Bei soviel Rücksichtnahme und bei so vielen Erwägungen über die Zweckmäßigkeit wäre es doch wohl ratsam gewesen, das „wertvolle dünnwandige Bleikristall“ zu ersetzen durch ein wertbeständges dickwandiges Glas! Die Inkonsequenz der Vertreter des Zweckmäßigen stört uns auch, wenn wir eines dieser Gläser in die Hand nehmen: der Stiel ist viel zu dick und unzerbrechlich im Verhältnis zu dem dünnen Kelch. Auch die Kelchform ist gar zu sehr vom Zweck belastet. Die Zweckmäßigkeit bleibt immer eine Voraussetzung, die nur dann erfüllt ist, wenn wir erst darüber nachdenken müssen; denn über Allem liegt das Zwecklose, die unbekümmerte Freude an allem Schönen. Zeitschrift: Jour. of t. Soc. of Gl. Tech. 2O (1936) Nr. 82, S. 751-757 Wilhelm Wagenfeld „The Artist in the Glass lndustry” Zeitschrift: Glas. Österreich. Glaserzeitung 2. Jg. (1937) Heft 1/2, S. 3-13 Wilhelm Wagenfeld „Zweck und Form. Künstler in der Glasindustrie“
1940er Jahre Zeitung: Sonderdruck, Schlesische Stimme, April 1940, Heft 1, S. 147-152 Wilhelm Wagenfeld „Künstlerische Formprobleme der Industrie” Zeitschrift: Der Exportmarkt, Pössneck (Thüringen), Nr.57/Dez. 1941, S. 15ff Wilhelm Wagenfeld „Exportware ist ein Kulturspiegel.‘‘ Zeitschrift: Die Schaulade, 5, 1941, Heft 1, Ausgabe B, S. 6-12. Wilhelm Wagenfeld „Der Hersteller trägt Verantwortung‘‘ Zeitschrift: Glastechnische Berichte, 20. Jg. (1942), Heft 6, S. 174-177 Wilhelm Wagenfeld „Leistungsschau der staatlichen Fachschulen für Keramik und Glas” Zeitschrift: Die Reichsmesse, 2/1942 Wilhelm Wagenfeld „Formschönes Gebrauchsgut, Hausrat aus der Industrie.” Zeitschrift: Wille und Macht, Nov. 1942, S. 32-35 Wilhelm Wagenfeld „Warum grundsätzlich?” Zeitschrift: Echo, Universalausgabe 1944, S. 21-30 Wilhelm Wagenfeld „Formschön, Anständig und Gut“ Nachdenkliches über die Gestaltung unseres Hausrates Zeitschrift: Tägliche Rundschau, 21.7.1946 Wilhelm Wagenfeld „Geschmackvolle Hausgeräte” (Titel u. Schlagzeile von der Redaktion) Zeitschrift: DIE SCHAULADE 21. Jg. (1946), Heft 1, Mai, S. 6-12 Wilhelm Wagenfeld „Der Hersteller trägt Verantwortung” Zeitschrift: Glastechnische Berichte, 21. Jg. (1946), Heft 1, S. 6-12 Wilhelm Wagenfeld „Der Hersteller trägt die Verantwortung” (gekürzter und geänderter Beitrag), Die Glashütte 75. Jg. (1948), Heft 6, S. 108-113 Wilhelm Wagenfeld „Glas” (Erweiterung des Vortrags, gehalten anläßlich der Gründung des Fachausschußes Glas der K.d.T.) Zeitschrift: Bildende Kunst, Berlin, Heft 11/12 1948, S. 37-41 Wilhelm Wagenfeld „Alltägliche Umwelt” Buch: Ausstellungskatalog Löffelhardt, Heinz. (Katalogbearbeitung). „Wie wohnen. Bautechnik Möbel Hausrat.“ Gedanken zur Ausstellung. Stuttgart, Hatje 1949-1950. 24 Seiten Text und 183 Tafelseiten. 23,5 x 16 cm. Vorwort von Wilhelm Wagenfeld. 1950er Jahre Zeitung: Die neue Zeitung, Dez. 1950 Wilhelm Wagenfeld „Schönheit für den täglichen Gebrauch. Über die Formen der Hausgeräte.“ Zeitung: Die neue Zeitung, Nr. 281, 19.11.1951 Wilhelm Wagenfeld „Das Chippendale-Radio ist ein Denkfehler.“ Auszug aus dem Manuskript eines Vortrags auf der Berliner Werkbundtagung 1951 Zeitschrift: Glas-Forum, 1 (1950/51) Heft 2, S. 37f. Wilhelm Wagenfeld „Glas” Zeitschrift: Baukunst und Werkform, Dez/1951, S. 43-49 Wilhelm Wagenfeld „Industrieform“ (Wiederabdruck eines Vortrags, gehalten am 25.10.1951, Berlin, Tagung des Berliner Werkbundes) Zeitschrift: Baukunst und Werkform, 4. Jg. (1951), Heft 5 Wilhelm Wagenfeld „Neues Hausgerät in USA.“ Rezension zur Stuttgarter Ausstellung: Industrie und Handwerk schaffen neues Hausgerät in USA, 1951 Zeitschrift: Haus und Heim. 1951, Heft 1, S. 8-9 Wilhelm Wagenfeld „Die Schönheit der Zweckform“ Zeitschrift: Gesellschaft und Leben, Heft 11/12, 1952 Wilhelm Wagenfeld „Plauderei um ein Trinkglas“ Zeitschrift: Die Leistung, 3. Jg., Heft 14, Feb 1952 Wilhelm Wagenfeld „Tradition ist kein Schlafmittel.“ Zeitung: Die neue Zeitung, Dez 1952 Wilhelm Wagenfeld „Über das Gelungene denkt man nicht nach.“ Wiederabdruck in 8 Uhr Blatt, Sonderbeilage Sep.1955 Zeitung: Neue Württembergische Zeitung, 28.3.1953 Wilhelm Wagenfeld „Hausgerät und Industrieform.“ Zeitung: Die neue Zeitung, Nr. 113, 17.5.1953, Seite 15 Wilhelm Wagenfeld „Das Gelungene ist selbstverständlich.“ Zeitschrift: Werk, 40. Jg. (1953), Heft 12, S 407-413 Wilhelm Wagenfeld „Das Gebrauchsgerät und seine industrielle Formgebung“ gekürzter Wiederabdruck eines Vortrags vor dem schweiz. Werkbund. Zürich 5/1953 Zeitung: Die Weltpresse, Nr. 269, 15.11.1953 Artikel: Seite 6, „Kunstgewerbe ist nicht nur für den Augenblick“ Im Artikel wird auf den Vortrag „Lebensstandard und Lebenskultur“ von Wilhelm Wagenfeld hingewiesen, den dieser am 3. Dezember 1953 im Museum für angewandte Kunst in Wien halten soll. Zitat Wagenfeld im Text „Wenn wir keine Möbel mehr bauen, die 200 Jahre halten und ihren Zweck erfüllen, keine Gläser mehr blasen, die von Generation zu Generation gehütet werden, dann können wir auch keine Architektur, keine Musik, keine Dichtung und Malerei mehr hervorbringen, die über den Augenblick hinaus ihre Bedeutung haben.“ Buch: Link zum Artikeltext „Gedanken und Erfahrungen des Formgestalters“ Zeitung: Deutsche Wirtschaftszeitung, 29.5.1954 Wilhelm Wagenfeld „Schönheit für Massenprodukte.“ Zeitschrift: Die Form , Nr. 90, 1980 Artikel: Seite 108, „Vortrag von Wilhelm Wagenfeld bei der Tagung des „Bundes Deutscher Kunsterzieher“ am 18. September 1954 in der TH Darmstadt“ Zeitschrift: Innendekoration/Architektur und Wohnform, 63. Jg. (1954/55), Fachliche Mitteilungen Heft 1, S. 18-20 Wilhelm Wagenfeld „Prof. Wagenfeld über die Industrielle Formgebung.“ Zeitschrift: Glas im Raum 3. Jg., Jan 1955, Nr. 1, S. 1-4 Wilhelm Wagenfeld „Die künstlerischen Formprobleme der Industrie.“ Zeitschrift: Architektur und Wohnform, 63. Jg. (1954/55). Heft 1 Wilhelm Wagenfeld „Professor Wagenfeld über die industrielle Formgebung“ (Text) Zeitschrift: Kunst und Jugend, Nr. 2, Feb 1955 Neuer Abdruck des: „Künstl. Zusammenarbeit mit der Industrie.“ Zeitschrift: Gold und Silber. Heft 6, 1955, S. 8,11,12. Wilhelm Wagenfeld „Serienproduktion und Einzelstück.“ Zeitschrift: Die Kultur. 3. Jg., Heft 51, 31.8.1955, S. 4. Wilhelm Wagenfeld „Was wir brauchen.“ Zeitung: Deutsche Zeitung und Wirtschaftszeitg. 29.10.1955, Heft 51, S. 86 Wilhelm Wagenfeld „Der Käufer will keine Halbheiten.“ Zeitschrift: Stuttgarter Leben, Heft 12, 1955 Wilhelm Wagenfeld „Das Gerede von der schlichten Form.“ Zeitschrift: Gold und Silber, Heft 3, 1956, S. 2-6 Wilhelm Wagenfeld „Die Mitarbeit des Künstlers in der Fabrik.“ Zeitschrift: Haus und Heim. Sonderheft: Form und Gestalt. 1956 Wilhelm Wagenfeld „Von der Formgebung.“ Zeitschrift: Die Kultur. März 1956, S. 9-10 Wilhelm Wagenfeld „Er ist nur ein Werkzeug.“ Nach den Notizen des Einführungsvortrags für die Eröffnung der Ausstellung: Industrielle Form aus Italien, Deutschland und Holland im Stedelijk Museum, Amsterdam. 14.1.1956 Zeitschrift: Architektur und Wohnform. Heft 6, Seite 244 Wilhelm Wagenfeld „Künstl. Zusammenarbeit mit der Industrie.“ Zeitschrift: Gold und Silber. Heft 6, 1956 Wilhelm Wagenfeld „Probleme der Besteckgestaltung.“ Vortrag zur Jahrestagung der dt. keramischen Gesellschaft e. V. Wiesbaden. 15.-17. 6. 1956 Wilhelm Wagenfeld „Entwicklung der Hohlglasformen in Deutschland in neuester Zeit.“ Zeitschrift: Gold und Silber. 8.8.1956. S. 10-11 Wilhelm Wagenfeld „Über den Meßkelch.“ (Mit einer Stellungnahme Wagenfelds.) Zeitschrift: Möbel und Dekoration. Aug 1956, S. 461-462 Wilhelm Wagenfeld „Der Künstler und die Fabrikanten.“ Zeitschrift: Magnum. Nr. 10, 1956 Wilhelm Wagenfeld „Industriemesse contra Museum.“ Zeitschrift: Glas im Raum 4. Jg., 1956 Nr. 7, S. 1-4 Wilhelm Wagenfeld „Glas ist kein Luxus” Aus dem Vortrag über „Hohlglas im westl. Deutschland nach dem 2. Weltkrieg” Zeitschrift: Architektur und Wohnform. 1956, Heft 6, Seite 244-246 Wilhelm Wagenfeld „Künstl. Zusammenarbeit mit der Industrie.“ Zeitschrift: Magazin Germany. 1, 1957 Wilhelm Wagenfeld „Design“ Zeitschrift: Werk und Zeit 6, no 6 (1957), repr. in Fischer: Zwischen Kunst und Industrie, S. 428 Wilhelm Wagenfeld „Industriemesse contra Museum.“ Zeitschrift: Die Kultur, 1.2.1957, S. 7-8 Wilhelm Wagenfeld „Das Gerede von der schlichten Form.“ Zeitschrift: Die Leistung. 8. Jg., Heft 10, Okt 1958. Wilhelm Wagenfeld „Einfügen in Welt und Zeit. Über Zweck und Sinn der künstlerischen Zusammenarbeit mit Fabriken.“ Zeitschrift: Gold und Silber. Heft 10, 1958, S. 22-23. Wilhelm Wagenfeld „Bestecke“ Zeitschrift: Vortrag vor dem Deutschen Werkbund. München, 16.5.1958. Teilweise abgedruckt in FORM, 4, 1958, S. 2-4. Wilhelm Wagenfeld „Industrielle Formgebung.“ Zeitschrift: Die Kultur, 1.3.1959, S.3 Wilhelm Wagenfeld „Verantwortung für das was wir brauchen.“ Zeitschrift: Die Kultur, 1.3.1959, S.10 Wilhelm Wagenfeld „Glas” Zeitschrift: Das Schönste. Nr 5, 1959, S. 28f Wilhelm Wagenfeld „Die Werkstatt der schönen Form.“ Zeitschrift: FORM, Nr. 6, 1959, S. 36-38. Wilhelm Wagenfeld „Keine Schule.“ Zeitschrift: Werk, 1959, Heft 11, S. 232 - 233 Wilhelm Wagenfeld „Das Gebrauchsgerät und seine industrielle Formgebung“ gekürzter Wiederabdruck eines Vortrags vor dem schweiz. Werkbund. Zürich 5/1953 1960er Jahre
Zeitschrift: Architektur und Wohnform, Jg. 68, Nr.7, Nov. 1960. Artikel: Seite 311-317 von Wilhelm Wagenfeld „Das Hausgerät von der Jahrhundertwende bis zur Gegenwart.“ Abbildungen: Seite 315, Putzler Pendelleuchten Bonn, Colonia und Berlin (WV 334, 335, 336) Bildunterschrift: „Mitte: Pendelleuchten von W. Wagenfeld · Peill & Putzler“ Zeitschrift: FORM, Nr. 9, 1960. Artikel: Seite 45-49 von Wilhelm Wagenfeld „Eine Glühlampe die anders geworden ist.“ Abbildungen: Lindner Porzellanleuchten nach Entwürfen von Wilhelm Wagenfeld. Zeitschrift: FORM, Nr. 11, 1960. Artikel: Seite 26-28 von L.D. (Wilhelm Wagenfeld) „Eine sachverständige Jury.“ Zeitschrift: Glastechnische Berichte, Nr. 34, 1961. Artikel: Seite 72-74 von Wilhelm Wagenfeld „Fabrikwaren.“ Vortrag zur Eröffnung einer Ausstellung im Kunstgewerbemuseum Zürich am 6.10.1960. Abgedruckt in: Manske „Täglich in der Hand.“ Zeitschrift: Mit freundlichen Grüßen Zeitschrift: FORM, Nr. 18, 1962. Artikel: Seite 2-9 von Wilhelm Wagenfeld „Formenentwicklung. Wilhelm Wagenfeld – Ein Senfglas. Gläser für Blumen.“ Abbildungen: Hengstenberg Senfglas (WV 583) und WMF Vasen. Zeitschrift:
Zeitschrift: Zeitschrift: FORM, Nr. 23, 1963. Artikel: Seite 18-21 von Wilhelm Wagenfeld „Wagenfeld für WMF. Arbeitsbericht über neue Trinkgläser.“ Artikel: Seite 24-27 von Wilhelm Wagenfeld „Gute Form - gute Ware?“ Zeitschrift: FORM, Nr. 28, 1964. Artikel: Seite 10-11 von Wilhelm Wagenfeld „Glas.“ Zeitschrift: IGA Spiegel, Jg. 14, Nr. 1, 1964. Artikel: Seite 7-9 von Wilhelm Wagenfeld „Glas unserer Zeit.“ Ansprache zur Eröffnung der Sonderschau „Deutsches Glas“ im IGA-Zentrum „FORM“ Stuttgart. Zeitschrift: Zeitgemäße Form. Nr. 103, 29.4.1964 Süddeutsche Zeitung. Nr. 115, 13.5.1964 von Wilhelm Wagenfeld „Es geht um mehr.“ Leserbrief als Antwort auf „Gutes Design ein schlechtes Geschäft?“ von Johann Klöcker. Buch: „...die Ausstellung, die Fuchs Ihnen gemacht hat, ist wirklich ein großartiges Geschenk für Sie zu Ihrem 60. Geburtstag und für alle, die hinkommen und da sehen, was zu vollbringen Ihnen in den letzten Jahren gelungen ist. Vornan die »Lübecker Venus«, dann der »geschlagene Catcher«, der »Catcher«, der »Schauspieler«, die »tanzende Törin«. Ja, selbst das »Porträt Jan Bontjes« gehört dazu. Seine unruhige, ihm selbst nie ganz geheure, selbstsichere Eitelkeit ist da ebenso deutlich, wie andrerseits der Kopf ungemein plastisch wirkt infolge der Einfachheit, die Sie da gewollt haben. Buch: Heinz Ullrich + Dieter Klante, unter Mitarbeit von Ernst Röttger, „Werkstoff Metall 7“ Das Spiel mit den bildnerischen Mitteln. Ravensburg 1967. Vorwort: Seite 3 von Wilhelm Wagenfeld. „Eine leere Blechschachtel zu verbiegen, ihre für den Verpackungszweck nutzlos gewordene Form zu zerstören mit den Händen, um irgend ein Gebilde aus Absicht und Zufall daraus zu machen, ist für mich noch immer ein erregendes Vergnügen. Eine Spielerei? Spaß am abenteuerlichen Umgang mit dem widerstrebenden Stoff? Gewiß. Aber auch ebenso viel wache Neugier, die sehend und fühlend, wollend und nachgebend den Formveränderungen folgt. Wenn den Händen nach längerem Abtasten die erste einknickende Verbiegung gelingt, – ich spüre, wie nunmehr die statische Festigkeit der Schachtel zerstört ist, – beginnt mit Einfühlung und Zwingen, gewaltsam und vorsichtig das weitere Verdrücken und Verbiegen, bis am Ende ein in sich neu verfestigtes und starres Blechgebilde da ist, das nur entfernt vom Gewußten her an sein Gewesenes erinnert. In solchen Knittergebilden stecken jedesmal ungemein widerständige, neue Verfaltungen des Blechs, die alle Mühe, es mit den Händen in seinen früheren Zustand zurückzudrücken, vergeblich macht. Ich habe hieraus manches gelernt und mir gemerkt, was sich nachher als nützliches Wissen erwies für mein Mittun in der Industrie, wenn es darum ging, neuen Modellen für spanlos verformte Metallgeräte mit geringstem Aufwand die rechte Festigkeit zu geben. Dieses Beabsichtigte, schlechthin alles Zweckdienliche, dann unauffällig zu machen, es so harmonisch im Ganzen zu verbergen, daß das fertige wirklich aussieht wie ein für den Haushalt brauchbares Spielzeug, ist oftmals allerdings eine sehr langwierige Sache gewesen. An solche eigenen Blechverformungen - mitunter mehr auf den Zweck gerichtet, mitunter auch weniger, nur dem Suchen und Tasten hingegeben - dachte ich beim Betrachten der Abbildungen des Buches „Werkstoff Metall“, das die Reihe „Das Spiel mit den bildnerischen Mitteln“ jetzt so vorzüglich ergänzt.“ Klöcker, Johann (Hrsg) „zeitgemäße form, industrial design international“ Süddeutscher Verlag, München, 1967 133 Beiträge von 77 Autoren herausgegeben von Johann Klöckner mit 267 Abbildungen. Artikel: Seite 12, Brief von Wagenfeld an Johann Klöcker. „Lieber Herr Klöcker, drei Jahre sind schon vergangen, seit Sie in der »Süddeutschen Zeitung« begonnen haben, mit den Seiten »zeitgemäße form« die Leser zu informieren über das Beispielhafte unter den Gebrauchsgütern und ebenso über vorbildliche Bauwerke unserer Ingenieure und Architekten. Ihre Informationen führten dabei immer zugleich auch in Fragen um die Voraussetzungen und Schwierigkeiten solcher Industriearbeit, wie andererseits bei baulichen Aufgaben hierfür die jeweiligen Gegebenheiten und Zielsetzungen erläutert wurden. Diese Beiträge in »zeitgemäße form« gaben Künstler, Kunstwissenschaftler, Industrielle und Kaufleute. Sie waren deshalb niemals einstimmig, weder in der Darstellung noch in der Kritik. Anders wäre aber auch kaum die erfrischende Würze aggressiver Kontroversen darin auf gekommen. Dieses mehrschichtige Nebeneinander, dabei öfter auch Gegensätzliche und Widersprüchliche, ist gewiß der Sache, um die es Ihnen ging, stets förderlich gewesen. So haben die Seiten der »Süddeutschen Zeitung« gezeigt, wie entscheidend ein fortschrittlicher Geist in Industrie und Wirtschaft wie im Planen und Bauen beitragen kann zu dem, was der Stil unserer Zeit sein könnte, zu dem also, was dann Form geworden ist aus unserem Denken und Tun für das Werden der industrialisierten Welt und ihre Menschenwürdigkeit. Ihr Wagenfeld Professor Wilhelm Wagenfeld, Stuttgart“ Seite 105, Antworten von Wilhelm Wagenfeld auf die Fragen des Beitrages von Johann Klöcker „Gutes Design ein schlechtes Geschäft? Es geht um mehr! Die Stimme eines der bedeutendsten und erfolgreichsten Formgeber der Welt: „Gute Industrieform, Gute Form und Good Design sind gutgewollte, aber sehr ungenügende Wortbildungen unserer Zeit. Auf den ästhetischen Eindruck von Industrieerzeugnissen bezogen, wird ihr Aussehen damit vordergründig und übergewichtig. Was einmal gut gemeint, aber tendenziös betont und deshalb schlecht gesagt war, ist längst Mode geworden. Nicht besser, oft schlechter als vorher der Schnörkelkram von Pseudobarock bis Jugendstil; dabei ebenso flüchtig und ohne Bestand. Industrie und Handel machen die Mode mit; im weiten Maße sogar. Sie lehnen sich an die Vorbilder derjenigen, die mehr wollten als Gute Form, die an gute Ware dachten, kultivierte Industrieprodukte, bis in letzte Einzelheiten überlegt für Sinn und Zweck der praktischen Verwendung. Hier ist die Formgebung nicht vordergründig. Sie wird vielmehr ein zwangsläufiges Ergebnis aus dem Suchen und Denken um die erreichbar mögliche Vollkommenheit der Fabrikate. In diesen vorbildlichen Fabrikationsstätten opfern aber keineswegs Fabrikanten, Fabrikleiter und Kaufleute den wirtschaftlichen Nutzen ihrer Produktion zugunsten einer ›kulturellen Verpflichtung‹. Sie erstreben diesen Nutzen jedoch auf einer Ebene, die ihnen und ihrer allgemein geistigen Regsamkeit entspricht. Das durchzuhalten ist schwierig, weil die Nachahmungen, Anlehnungen und modischen Verwässerungen leichter Anklang finden im Handel und dort bei den Käufern. Hierbei sind die Ansprüche der Käufer ebenso unterschiedlich wie die der Handeltreibenden und der Produzenten selbst. Aber alle hängen ab von umweltlichen Einflüssen. Wo mit dem Angebot der Waren das Flüchtige und das Modische bedrängt werden durch zunehmend Vorbildliches, nimmt hierfür die Nachfrage zu und damit auch der Bedarf. Einen gleich hohen Stand unserer gesamten industriellen Gütererzeugung können wir niemals erwarten; aber sehr wohl einen allgemein höheren, wenn dafür von der frühesten Kindheit an die umweltlichen Einflüsse den Menschen anspruchsvoller machen. Ob Gute Form sich schlecht oder gut verkauft, wird dann keine Frage mehr sein und von der Formgestalterei nicht mehr die Rede.“ Professor Wilhelm Wagenfeld, Stuttgart O, Breitlingstraße 35“ Zeitschrift: Bergana-Zeit. Heft 22, Dez 1967. Mitteilungen der Bergana-Zeit Uhrenfabrik Wilhelm Beutter. Artikel: Seite 3-6 von Wilhelm Wagenfeld „Gebrauchsgerät, Technik und Mensch.“ Zeitschrift: FORM, Nr. 37, 1967. Artikel: Seite 17-19 von Wilhelm Wagenfeld „Das Staatliche Bauhaus – die Jahre in Weimar“ Zeitschrift: Festschrift: Zeitschrift: Werk und Zeit, Mai 1969 Artikel: Seite 4 von Wilhelm Wagenfeld „Künstlerische Mitarbeit in der Industrie.“ Rede, gehalten bei der Entgegennahme der Heinrich Tessenow-Medaille in der TU Hannover.
1970er Jahre Zeitung: Leserbrief. Süddeutsche Zeitung. 14. Apr. 1971 Wilhelm Wagenfeld „Das Erbe einer verpaßten Chance.“ Zeitschrift: Leserbrief FORM, Nr. 56, 1971 Artikel: Seite 96, Leserbrief von Wilhelm Wagenfeld „Wilhelm Wagenfeld: Einzeln, nicht in Gruppen. Bei den in form 55 abgebildeten neuen Leuchten der Lindner GmbH hatte ich mir die Aufgabe gestellt, die Lichtreflexion des Porzellankörpers so auszunützen, daß die Glühlampe das Porzellan völlig ausleuchtet, ohne dabei durch Blendwirkungen zu stören. Über die Geschichte dieser Glühlampe von mir hat form schon vor 11 Jahren in Heft 9 ausführlich berichtet. Ausgehend von vorstellbaren Raumgegebenheiten habe ich die Leuchtkörper so variiert, daß sie mit ihren unterschiedlichen Formen sich den jeweiligen Räumen harmonisch einfügen können. Ich dachte dabei in erster Linie an eine Verwendung in Wohnräumen und Korridoren, aber keinesfalls an jene Reihenordnungen wie die, welche auf den Abbildungen in Heft 55 gezeigt worden sind. Für solche Reihen- und Gruppenordnungen sind meines Erachtens diese Porzellan-Leuchten wenig geeignet. Hierfür müßte eine andere Leuchtenform verwendet werden, derart, daß sie von vornherein für eine Reihen- und Flächenordnung durchgebildet, jedesmal ein gutes Gesamtbild ergeben kann. Einzig die unter den Abbildungen gezeigte Rosette mit den sieben kreisförmig zusammengefügten Porzellankörpern ist als Deckenleuchte verwendbar. Aber die in den Abbildungen gezeigten Kombinationsmöglichkeiten lassen erkennen, daß diese neuen Leuchten von mir zu solcher spielerischen Anordnung verführen können, wenn dekorative Lichtwirkungen in großen Räumen beabsichtigt sind. Darum überlege ich mir, daß meine Einwendungen an den in Heft 55 gezeigten Abbildungen der Systral-Leuchten doch eigentlich nur eine Kritik an den abgebildeten Beispielen der Anwendung dieser Leuchten (wie sie auch die Firma Lindner propagiert – Red.) sind. Und dafür ist form zu schade. Deshalb wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie in der nächsten Nummer mit ein paar von den neuen Fotografien noch einmal die einzelnen Leuchten zeigen könnten, wie sie von mir für Beleuchtungszwecke in Wohnräumen und Korridoren gedacht sind. Mit freundlichen Grüßen Ihr Wilhelm Wagenfeld“ Zuschrift an Resopal-Forum. Heft 1, o. J. Wilhelm Wagenfeld „Was ist gerade Modern?“ 1980er Jahre Antiquitäten-Zeitung, Nr. 8, 1980, S. 167, + Nr. 9, 1980, S. 198 Wilhelm Wagenfeld „Interview, Die Lampe“ Zeitschrift: Die Form, Nr. 90, 1980 Artikel: Seite 108, „Vortrag von Wilhelm Wagenfeld bei der Tagung des „Bundes Deutscher Kunsterzieher“ am 18. September 1954 in der TH Darmstadt“ Zeitschrift: form, Nr. 120, 1987 Artikel: Seite 58 - 59 „Rückblicke in Fragen von Lore Kramer. Wilhelm Wagenfeld *15.4.1900“ Das Gespräch führte für form Lore Kramer am 30. Oktober 1987 in Stuttgart, in Wilhelm Wagenfelds Wohnung; für form fotografierte Armin Linke, Mailand. Buch: Manske, Beate u. Scholz, Gudrun (Hrsg): „Täglich in der Hand Industrieformen von Wilhelm Wagenfeld aus 6 Jahrzehnten”, Worpsweder Verlag, Bremen 1987. Artikel: Seite 28 Wilhelm Wagenfeld: „Bauhochschule Weimar, Beginn meiner Industriearbeit“ Erinnerungs-Notizen November 1986, unveröffentlicht.
|
|||||
Erstellt am 29.8.2026 |
|||||